Forschungsziel
Ich Betreibe diese Forschung als reines Hobby für mich, es interessiert mich halt. Zum Anfang wollte ich nur die direkten Linien erforschen. Mittlerweile ist es jedoch so, dass ich mir vorgenommen habe auch die Nebenlinien zu erforschen. Da dieses doch sehr interessant zum Teil ist und einfach ein vollständigeres Bild ergibt. Hin und wieder kommt man aber auch nur mit den Geschwistern weiter, wenn zum Beispiel der direkte Vorfahr an einem unbekannten Ort geboren wurde und man über den Heiratseintrag den Namen des Vaters herausgefunden hat.
Diese Daten stehen jedem zu Verfügung der sie haben möchte und mit dieser Familie etwas zu tun hat. Ich hoffe, dass sie jemand weiterführt, doch bis dahin ist noch Zeit.
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Forschungsbeginn
Als Grundschüler habe ich eine kleine Ahnentafel erstellen müssen, dass war mein erster Kontakt mit diesem Gebiet, schon damals ging von diesem Thema eine Faszination für mich aus.
Mit 17 Jahren habe ich einen Zettel von meiner Oma in die Hand gedrückt bekommen, es war eine Tafel von einem Onkel von Ihr. Dieser war schon lange von uns gegangen und die Ahnentafel in den weiten der Schrankwand bis zu diesem Tag verschollen. Diesen Zettel sollte ich meinem Vater aushändigen. Ich habe mir diesen Zettel angeschaut und festgestellt was es ist, ein gute Start.
Daraufhin bin ich zu meinen Großeltern gegangen und habe jeden ausgefragt. Wo kamen ihre Eltern und Großeltern her? Wann sind sie geboren, geheiratet, gestorben und was waren sie von Beruf. Gab es irgendwelche Besonderheiten, Geschichten oder ähnliches. So hält sich zum Beispiel bis heute das Gerücht, dass die Familie Kmetsch ein adliger Linie war, doch bis jetzt habe ich dazu nichts herausfinden können. Durch etwas Glück habe ich noch die alten Urkunden eines Ur-Opas gefunden. Auch sollte man nie aufhören nachzuhacken, nur dadurch habe ich einen Onkel meines Opas ausfindig machen können, den er seit über 30 Jahren nicht gesehen hatte.
Daraufhin bin ich in die Standesämter der Gemeinden gefahren, wo meine Ur-Großeltern und Ur-Ur-Großeltern geboren oder gestorben sind. Die Standesämter deshalb weil hier die Daten ab 1875 eingetragen werden, die Pfarrgemeinden schreiben zwar noch Ihre Daten auf doch zum Schutz der Bücher ist die erste Anlaufstelle das Standesamt. Weiterhin sind Einwohnermeldebücher mit der so genannten „erweiterten Meldeauskunft“ sehr interessant für die Genealogie, da man hier herausfinden kann wenn jemand Umgezogen ist wo er her kam und wo er hingezogen ist, auch stehen hier weitere personenbezogene Daten.
Im Bundesland Sachsen wird es verlangt vom Landeskirchenrat eine Erlaubnis in Form eines Ausweises einzuholen, um in die Kirchenbücher Einblick zu erlangen. Nachdem ich diesen hatte ging ich das erste Mal in ein Pfarramt und versuchte die alte Schrift, Sütterlin, zu entziffern. Zuvor habe ich mir noch versucht diese Schreibweise ein wenig anzueignen, mittlerweile ist es nicht mehr so schwer. Man braucht halt Übung.
Zurzeit ist es so, dass ich einen Teil von jedem Urlaub in irgendeinem Pfarramt verbringe. Meist mehrere Tage und somit Daten sammle. Das suchen durch die Pfarrämter selber würde zwar auch gehen, doch zum einen haben die Angestellten nicht so viel Zeit und zum anderen ist selber suchen viel billiger.
Weiterführende Hinweise und Hilfen findet man unter dem nachstehenden Link:
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